9. März 2009

The Fall of the Berlin Wall – from a Canadian in Nepal

So the Berlin Wall fell in November 1989.

It must have been a big event, with your regular TV soap opera high-jacked by minute-by-minute Breaking News coverage of this historical moment.  Every journalist in the world must have rushed to Berlin, every pub conversation around the planet must have switched from your regular hockey (or football, depending on where you are born) commentary to what this new world would look like without that famous Wall.  Arguably, this was the single most important world political event that had happened since my birth 28 years before, or at least since I was old enough to be conscious of the meaning of events.

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2. März 2009

Ein schwieriges Verhältnis

Meine Beziehung zur ehemaligen DDR ist kompliziert. Alles begann, als ich 1956 in Rostock geboren wurde. Meine Eltern waren sehr jung. Mein Vater hatte verschiedene Talente, aber wie es damals war, musste er eine Lehrstelle annehmen, die ihm gar nicht zusagte, er wurde Elektriker. Auf der Bühne der Rostocker Oper hatte er als Schüler im Chor gesungen und später setzte sich seine Liebe für die tragischen Schicksale fort. Glück hatte er, dass sein außergewöhnliches Talent als Fußballer früh erkannt wurde, und als meine Mutter, damals achtzehn Jahre alt, ihn kennen lernte, hatte er schon einen Namen.

In der DDR wurden Sporttalente gefördert, und als er in der Jugend-Nationalmannschaft spielte, er war übrigens Torwart, ermöglichte ihm der Staat ein Sportstudium. Für meine Eltern bedeutete das in jungen Jahren schon außergewöhnlichen Luxus. Sie wohnten in einer Villa in Gera, die zuvor einem in den Westen geflohenen Zahnarzt gehört hatte. Also in diese Idylle wurde ich geboren, und mein Vater erzählt noch heute, dass bei einem Spiel meine Geburt durch das Mikrophon im Stadium bekannt gegeben wurde. Doch zunehmend trübte sich das junge Glück, als die Partei meinen Vater immer mehr bedrängte, sich durch eine Mitgliedschaft erkenntlich zu zeigen.

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20. Januar 2009

1989

Es war schon eine wirre Zeit, der Herbst 1989. Auch der Spätsommer. Den darf man dabei nicht außer acht lassen. Viele DDR-Bürger, vor allem junge Menschen, kehrten der DDR den Rücken, weil sie nach Freiheit lechzten. Über Ungarn und Tschechoslowakei erkämpften sie sich massenweise den Weg in die freiheitlich demokratische Bundesrepublik Deutschland.

Der Welt wurden allabendlich die Bilder der Verzweiflung in die Wohnzimmer geflimmert. Das war der Regierung der DDR suspekt, vor allem im 40. Jahr ihres Bestehens. Es begannen die Montagsdemos, Ausdruck der Unzufriedenheit der Menschen, aber auch Ausdruck der Sehnsucht nach etwas Anderem. Nach den Auseinandersetzungen im Umfeld der 40-Jahrfeier der DDR im Oktober 89, den ohnmächtigen Versuchen der Staatsmacht, die Bewegung, die die ganze DDR erfasst hat, zu stoppen, zumindest einzudämmen, gab es scheinbar nur zwei Möglichkeiten: entweder es kommt zu einer blutigen Eskalation, oder alles bricht zusammen. Beide Möglichkeiten würden unweigerlich in die Auflösung der DDR führen. Nur zu welchem Preis?! Hierüber waren wir uns einig, wir, die wir eher skeptisch das Gesamtgeschehen beobachteten.

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